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Ostern
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Quadragesimä 1
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Quadragesimä 2
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Geistlich
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Judentum
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Pfingstnovene
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Besprengung ba
Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gab. Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein. (Hes 36,25-28)
Gott will uns Menschen nicht dem Tod überlassen, sondern Er will uns neu machen, fähig für die Ewigkeit, würdig für die Vollendung. Hierzu kam Er selbst in diese Welt, hat das Leben gebracht und den Tod überwunden. An diesem neuen Leben der Auferstehung schenkt Er uns Anteil durch Seinen Heiligen Geist.
An Pfingsten, dem jüdischen Fest der Erstlinge der Weizenernte und später auch Fest der Toragebung, hat Gott seine Verheißung erfüllt und Seinen Heiligen Geist ausgegossen. Die Kirche hat die Fülle dieses Geistes empfangen, auf daß sie durch diesen Geist belebt und aufgerichtet wird zu einem geistigen Haus, das aus lebendigen Steinen erbaut wird zu einer heiligen Priesterschaft. Und wieder ringt das Leben mit dem Tod, denn allzuoft wurde dieser Geist, der Leben schafft, inmitten seines Volkes betrübt und verworfen.
Wir seufzen und stöhnen über die Gräueltaten, welche in jener Stadt begangen wurden, deren Licht den Menschen leuchten sollte. In diesen Tagen vor Pfingsten rufen wir Gott an um Sein Erbarmen über sein ganzes Volk, daß ER Seine Kirche erneut belebe und reichlich gebe von Seinem lebendigen Wasser, daß Er Sein Volk heile und hinführe zu Seinem Reich.
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Ostergeheimnis ur
Bereits in der berühmten 9. Stunde (15 Uhr nach der heutigen Zeitmessung) jenes Freitags vor Pascha, als Jesus Christus starb, als sich der Vorhang im Jerusalemer Tempel teilte, und als sich die Felsen spalteten, begann das neue Leben – denn die Gräber öffneten sich, und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. (Mt. 27, 52-52)
Das Wasser Seiner Seite taucht uns in dieses neue Leben ein, und da ER im Tod den Tod bezwang, so erwachen wir in der sterblichen Hülle unserer Leiber, ohne dieselben zu verlassen. Der äußere Geruch des Todes verbirgt in sich den Duft nicht nur eines unsterblichen – vielmehr eines neuen und ewigen Lebens. In unserem Inneren ist Jesus, unser Leben – der Welt verborgen, uns zutiefst vertraut. Im Grabe auszuharren bis zur Stunde der Befreiung, kennzeichnet unser Leben mit Schwäche und Trauer, mit Leid und Not; in jeder Lebensprüfung und in jedem Ungemach. ER tröstet uns jedoch durch seine Anwesenheit, als Hoffnung, die Seine Gegenwart in uns weckt. Das Pascha unseres Glaubens aus dem heiligen Blut seiner Seite vertieft diese Seine göttliche Anwesenheit, ob wir leben oder sterben – wir sind immer Sein. Diese eucharistische Ernährung und Tränkung unseres Glaubens läßt uns nach dem Leid auch die Herrlichkeit Seines österlichen Sieges spüren. Ja, die Stunde naht, die Gräber zu verlassen, das neue Gewand der Unverweslichkeit anzuziehen, das Dienstgewand abzulegen, um in Sein Priestergewand gekleidet zu werden. Da wir die Erweckung erfahren und dort Seine Auferstehung gesehen haben, dienen wir priesterlich über dem Grab unseres Leibes – denn wie Ihn der Geist, welcher das Leben schafft, belebte, so stärkt uns die himmlische Salbung, damit wir nicht mehr vom irdischen versklavt bleiben, sondern vom himmlischen Priestertum befreit wirken. Dieses Ostergehemnis macht uns zu Seinen Zeugen, zu Seinen Heiligen.
Der Welt und vielen Menschen ist dieses Geheimnis fremd, gar befremdend. Ist es nur die Überzeugung, welche einem Gefühl gleich uns von dem Gesalbten, von Christus überzeugt? Durch den HErrn Jesus, durch das wahre Paschalamm ist auch der Himmel aufgegangen. Wir haben mit der Liebe unserer Herzen die Tore geöffnet und Gott empfangen. Unsere Hände sind zu seinen Händen geworden, welche segnen, heilen, trösten und erbauen. Es ist ein wirkender Glaube seines verwandelten Auferstehungsleibes, welcher uns überzeugt. Nicht erst wir, bereits seine Jünger erfuhren es, warum das Geheimnis auch heute noch geheim bleibt, als sie ihn fragten – HErr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt? - Jesus antwortete: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. (Joh. 14, 22b-23)
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Druckfassung des Beitrags bei den liturgischen Zusätzen Weiterleitung
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Geist der Auferstehung
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Geist der Freude und der Aufrichtung ur
Zu jeder Zeit, in jeder Stunde und in jedem Augenblick ist Endzeit – sie war, ist und bleibt bis zur plötzlichen Erscheinung und Herabkunft unseres Erlösers und HErrn Jesu Christi. Zu sagen, sie war einmal, und heute sei sie nicht mehr, oder zu behaupten, die Endzeit käme erst, untergräbt den wahren Glauben. Solche Aussagen lassen die Mühseligen und Leidenden, die Kranken und Sterbenden allein, überlassen sie der Ungewissheit und dem Zweifel, dem Ungemach des Alleinseins in Not und Leid.
Die Verkündigung des Evangeliums ist keineswegs eine biblische Vorlesung – geschriebene und gedruckte Worte bleiben auch dann tot, wenn man sie einem Märchen gleich verliest. Das heilige Evangelium unserer Verkündigung ist das lebendige, geistgewirkte, heilende und die Vollmacht Jesu ausübende Wort des Himmelreichs. Die Verkündigung des Reiches vertreibt die Dämonen, welche krank machen, sie erbaut den inneren Menschen und läßt den Trost des Glaubens spürbar werden, heilend, tröstend und wahr.
Der Geist der Heiligkeit, welcher unseren HErrn zum Erstling der Entschlafenen erhob, zum Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung, zeichnet die Presbyter aus. In ihrer Weihe nahm Gott, der Vater aller Vollmacht von diesem Geist Jesu Christi und gab denselben den Presbytern, damit sie das Priestertum eines unzerstörbaren Lebens ausüben. Wie das wahre göttliche Auferstehungsöl, das sie weihte, ist auch der Heilige Geist in der Krankensalbe das Öl der Freude und der Aufrichtung – zur Verkündigung des vollkommenen Lebens und eines uns zu jeder Zeit nahen Reiches der Himmel.
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Geist des Priestertums
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Bestätigung der Presbyter ur
Das konstitutionelle Verständnis der charismatischen Institution des Amtes belegt, dass die apostolische Sukzession nicht das Apostelamt erbbar macht, sondern die Lehre, und die damit verbundene Handauflegung rein formellen Charakter der Kontinuität der Einnahme (wie dies im Kirchenrecht umschreiben wird: des Ergreifens) des Lehrstuhls erfüllt.
Dies ist neben der prophetischen Äußerung (doppeltes Zeugnis) die eigentliche Grundlage, auf welcher die Priesterordinationen der Bischöfe aus der obgenannten Nachfolge apostolisch anerkannt werden.
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Priestersiegelung
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