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Österliches Fasten ur
Von einer Zeit des Betens und Fastens legt die Apostelgeschichte ein besonderes Zeugnis ab (Apg. 14, 23), – vom Weihefasten. Nicht nur jene, welche geweiht werden, sondern auch die Weihenden üben sich mit Fasten und Gebet, wenn sie dem Werk Gottes dienen. Für uns im heiligen Erstlingsamt ist dies die eigentliche Grundlage unseres Fastens. ... mehr
Ordinarium für Quadragesimä 2012
Der siebenfache Dienst der Anbetung Gottes ur
„Siebenmal am Tag singe ich dein Lob wegen deiner gerechten Entscheide.“ (Ps. 119, 164)
Wir betrachten den siebenfachen Lobpreis (Euchologie) im Geheimnis unseres Erlösers, welcher die Zeit seiner Erscheinung und Wirksamkeit Tag, und die Zeit bis zu seiner Wiederkunft Nacht nannte. Der ersten wie der zweiten Ankunft Jesu geht die Nacht voraus, welche nur im Prophetenlicht zerstreut wird ... mehr
Heil durch die Fleischwerdung Gottes ra
In Christus ist für uns Menschen die falsche Gottesvorstellung eines „höheren Wesens“, von „etwas Höherem, welches es da wohl schon gibt“, Gott sei Dank, ein für allemal überwunden. Denn durch die Fleischwerdung des ewigen Gottessohnes hat unser himmlische Vater erwirkt, dass wir nun in heiliger Gemeinschaft (Communio sanctorum) eine wahrhaftige Gottesbegegnung erleben dürfen ... weiter
Sakramentsverständnis des hl. Amtes ur / ra
Die charismatische Institution nennt man seit Alters den „Geist des Priestertums“. Diesen göttlichen Geist des Priestertums kann man auf zweifache Weise erlangen, auf die Weise Moses oder auf die Weise Aarons – unmittelbar oder mittelbar. Beide Weisen der Amtsgnade haben sakramentalen Charakter – sie sind sichtbare Zeichen der unsichtbaren (spirituellen oder inneren) Gnade ... mehr
Eucharistie & die Liturgie ur
Im Verständnis unseres Glaubenshintergrunds sind die heiligen Sakramente kein Ausdruck irgendeiner Konfessionalität, sondern des katholischen Glaubens – katholisch bedeutet hier das Bekenntnis zur universalen Stiftung unseres HErrn Jesus Christus, die man „allgemeine Kirche“ zu nennen pflegt. Folglich soll jede sakramentale Handlung losgelöst von jedem christlichen Sonderbekenntnis verstanden werden ... weiter
Gebetsapostolat ur
Ob wir nun hoch- oder niederkirchlich am Altar Gottes stehen und beten, drücken wir die Sehnsucht nach dem Heil der Kirche und nach unserer Genesung, nach der Leibeserlösung aus, wo es sodann weder geistliche Bewegungen, noch verschiedene Konfessionen geben soll, sondern nur die eine verherrlichte Kirche, und das Wort wahr wird – So will der HErr die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos. (Eph. 5, 27) ... mehr
Das von Gott, dem Vater der Heiligkeit, erschaffene Amt ur
Bevor unser himmlischer Vater seinen Sohn in unsere Welt entsandt hatte, bekundete er im Zeugnis des Heiligen Geistes durch die Propheten Israels, speziell durch den Propheten Jesaja in der Verheißung vom Gottesknecht (pais tou theou = Knabe Gottes), daß er die Gestalt seines Sohnes im Werk der Schöpfung vorgebildet, also erschaffen hat ... mehr
Opferbetrachtung im Gottesdienst ur
Während wir am Weihnachtsfest mit Bescherung und Freude der Geburt Christi gedenken, war dessen Fleischwerdung auch eine gewisse Erniedrigung für den Sohn Gottes – vom Licht des Reiches der Herrlichkeit in das Dunkel der Niederung zu kommen. Denn geboren war er im Stall, und keinem Palast; jeder kann sich vorstellen, was es heißt, das Leben unter der eigenen Würde zu erfahren ... mehr
Advent – besondere Gebetszeit ur
Solange wir Alterung, Altersschwäche und Krankheiten erfahren, verbleibt unser Verlangen nach der Leibeserlösung unverändert und mit der ganzen Natur und allen Kreaturen seufzen wir sehnsuchtsvoll: „Mache Dich auf, o HErr, hilf uns und erlöse uns!“
Im Advent nimmt der Erlösungsseufzer eine konkrete Gestalt an, wenn wir den altkirchlichen Maranatharuf anfügen: „Komm bald, HErr Jesu.“... weiter
Die Trauung – Sakrament der Vollendung ra
Wie alle Sakramente der Kirche, so zieht auch die Ehe unseren Blick auf die Vollendung, auf Christus, unseren himmlischen Hohenpriester, der durch die Einheit seiner Person selbst das Ursakrament ist, da er nämlich, als Gott vom Himmel stammend, unsere menschliche Natur angenommen hat. Die Kirche selbst ist auch Teil dieses Geheimnisses ... weiter
Buße & Absolution ur
Wo wir uns so verschuldet haben, daß der Frieden gebrochen und in irgendeiner Form geschädigt wurde und die Liebe Gottes verletzt worden ist, sollten wir Beichtgespräch und Absolution in der Kirche suchen ... mehr
Katechese vor einer Hochzeit ur
Zur Krönung im Leben der Menschen zählt zweifellos die Liebe. Sie ist zwar nicht erklärbar, wird jedoch am Hochzeitstag greifbar, so wie der Glaube an Gott in seiner Gestalt eine geistliche Erfahrung ist, die man weder beweisen noch vollends erklären kann – derselbe wird erst in einer Gemeinschaft begreifbar ... mehr
Feierlichkeit der Trauung ur / ra
Die sakramentale Ehe, im Dienst der Kirche priesterlich vollzogen, stellt die Erfüllung der Verheißung der Propheten des Gottes Israels dar – die eschatologische Vereinigung des Messias (Christo) mit den Ausgerufenen (Kirche) des göttlichen Volkes, und somit den Siegeskranz der Bekenner Jesu ... mehr
Die Zeit des Feierns ur
Nach Pfingsten betreten wir nun die vollendungsfestliche Zeit des Kirchenjahrs, in welcher unsere Herzen und Geister in die Betrachtung der letzten Dinge geführt werden. Die Faszination unseres christlichen Glaubens, nämlich die Erwartung der Erfüllung der Sehnsucht, die gottselige Gottesschau zu erfahren, kommt in mehrfacher Hinsicht zum Ausdruck ... weiter
(Pfingstordinarium 2. Teil für das Kirchenjahr 2011)
Apostolische Konstitution des Divinale, oder der göttlichen Dienste, Ämter und Ordnungen
In voller Hingabe unseres Glaubens, Hoffens und unsrer Liebe zu Gott, dem Allmächtigen, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, auch in der Verbundenheit mit den von Gott berufenen und für den Dienst der universalen Kirche 1835 zu London in England ausgesonderten Aposteln des HErrn Jesus Christus, zur Fortführung der reinen und unverkürzten apostolischen Lehre und des katholischen Glaubens, die Regel bekräftigend, dass das Gesetz des Glaubens sei, was gebetet wird, erlassen wir in Gemeinschaft mit allen in das heilige Amt Berufenen und Eingesetzten die liturgische Form der göttlichen Dienste, Ämter und Ordnungen... weiter
Das Werk der Geistbegabten in der Eucharistie lit. Rubrik
Die Ausspendung der heiligen Kommunion im HErrenmahl der eucharistischen Feier ist der Höhepunkt unseres Gottesdienstes, wo sich das Himmlische mit dem Irdischen, und das Hochheilige mit den Geweihten eint. Sie ist nicht eine bloße Speisung der Gläubigen, sondern der Ausdruck der Einheit von Leib und Blut Christi, in welcher die Union von Weinstock und Rebe, von dem HErrn Jesus und den Christgläubigen, sichtbar ist – in der Frucht von beiden, in der Sichtbarkeit des Heils... weiter
Kirchenamt & Engeldienst ur
Das Werk der vier Amtsklassen, welches wir „das vierfache Amt“ nennen, erscheint nicht in der heiligen Eucharistie – da dort das Amt in den drei Amtsstufen fungiert – sondern es erscheint in der gebotenen Anbetung Gottes ... mehr
Amtsanwärterfragen ur
Manche haben es im Innersten ihres Herzens nicht verspürt, andere wiederum haben jenen heiligen Antrieb des Geistes der Heiligkeit erlebt, als ihre Herzen zum Herzen des Erlösers, zur vollen Vereinigung gezogen wurden und so lange spürbar berührt waren, bis daraus ein Zeugnis reif wurde – der HErr will mich bei sich haben. Dieses Zeugnis ist lehrreich sowohl für die Nichtberufenen, als auch für die Berufenen... weiter
Die Zeit des Betens ur
Die Zeit des Kirchenjahres im Pfingstkreis hat zwei Perioden, jene der Stille und des Gebets und die andere, festliche Herbstzeit, anfangend mit dem Quatember bis hin zum abschließenden Fest Allerheiligen... mehr
Der göttliche Ratschluß ba
In der heutigen Welt, in der es so viele verschiedene Ansichten und Meinungen über die Entstehung und den Sinn unserer menschlichen Existenz gibt, und in der so viel Unwahrheit und Ungerechtigkeit vorhanden ist, stellen sich viele Menschen die Frage, warum Gott dies alles zulässt ... weiter
Ostergeheimnis ur
Bereits in der berühmten 9. Stunde (15 Uhr nach der heutigen Zeitmessung) jenes Freitags vor Pascha, als Jesus Christus starb, als sich der Vorhang im Jerusalemer Tempel teilte, und als sich die Felsen spalteten, begann das neue Leben – denn die Gräber öffneten sich, und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. (Mt. 27, 52-52) ... weiter
Österliches Ordinarium ur
Mit diesem österlichen Ordinarium (Gebets- und Leseordnung, nicht zu verwechseln mit den Tages- und Zeitzusätzen für die hl. Eucharistie, den sog. Proprien) veröffentlichen wir eine Zusammenfassung aller Wechselteile der liturgischen Dienste mit den Zusatzgebeten in einem Heft. ... weiter
Trishagion ur
Insgesamt wird in der biblischen Botschaft der Dreieinige, sowohl aus dem Menschen- als auch aus dem Engelmund mit dem Dreimalheilig verehrt – gepriesen sei ER immerdar. Selbst zur Zeit Jesu wurde jeder jüdische und urchristliche Gottesdienst mit der Anrufung: „Gepriesen bist Du, großer, starker und furchtgebietender Gott (kursiv aus Neh. 9, 32)“ eröffnet ... weiter
Wie auch wir vergeben unsern Schuldigern... ra
Um von Gott die Absolution verlangen zu können, ist, wie bei jeder persönlichen Beichte auch, vom Büßer zuallererst die Vergebung des an ihm begangenen Unrechts erforderlich. Die Art und Weise wie wir dieses Gebot des HErrn umsetzen, ist gleichzeitig der Maßstab der Gnadenerweisung Gottes an uns ... mehr
„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ Röm. 5, 5
Die gesetzliche Herzensbeschneidung ur
Bei unserer Taufe, als wir nach göttlichem Recht beschnitten wurden, blutete unser Herz nicht, da bereits das Herz unseres Erlösers dafür nach seinem Tod blutete. Vielmehr tat es sich auf, um den Zugang für den Heiligen Geist zu öffnen ... weiter
Heilige Taufe ur
Die Heilige Taufe nennen und verstehen wir Christen als ein Sakrament (göttliches Geheimnis), welches Gott als sein Eigentum gehört. Uns wird darin der geistliche Besitz gereicht, das Erbe des Heiligen und die Kindschaft des Höchsten, worin wir Gott aus dem Sohn Gottes heraus „unser Vater“ nennen ... mehr
Lobpreis zur Verherrlichung seines Namens Liturgie
In der aktiven alltäglichen Anbetung bringen wir Gott den Weihrauch der Gebete dar, welche im liturgischen Dienst der Presbyter, in den Schalen aufgefangen, vor seinem göttlichen Thron mit Gottesverehrung dargereicht werden. Das Volk, welches das Lied Moses und des Lammes sang, bietet sich mit Gebet und Dienst seinem himmlischen Oberhirten zur Sammlung an ... weiter
Eine andere Erscheinung des HErrn ur
Genau einen Monat nach Weihnachten (Erscheinung Jesu im Fleische – Crhistophania) gedenken wir einer Erscheinung des verherrlichten Christus auch nach dessen Himmelfahrt und der pfingstlichen Ausgießung des Heiligen Geistes, als der HErr in der Lichtgestalt (Apg. 9) dem eifrigen Christenverfolger begegnete und in der Blendung des Augenlichts Saulus seinen verblendeten geistlichen Zustand veranschaulichte. Da schickte ihn der HErr zu seinem Diener Hananias, seinem erwählten Werkzeug (Engel und Bischof von Damaskus), um von den Händen des gesandten Boten gesegnet (Ephataritus – Katechumenenweihe) und daraufhin ebenso getauft zu werden. Erst später erfuhr Paulus während der heiligen Liturgie (Apg. 13), auf das Geheiß des Heiligen Geistes, die Aussendung im Apostelamt. Dieser Tag im Kirchenjahr ist denkwürdig für die Entstehung unseres heiligen Botenamtes.
„Wir sind nicht irgendwelchen klug ausgedachten Geschichten gefolgt, als wir euch die machtvolle Ankunft Jesu Christi, unseres HErrn, verkündeten, sondern wir waren Augenzeugen seiner Macht und Größe.“ (2. Pt. 1,16)
Der Lobpreis ur
Alles und jeder, den der Odem Gottes anhaucht, erfährt die Herrlichkeit Gottes auf eine schwer zu beschreibende Weise; es ist meistens ein himmlisches Ereignis in unserem Leben, verbunden mit dem Bedürfnis, Gott anzubeten und zu preisen ... weiter
„Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.“ Röm. 12, 4-5
Des einen Leibes Glieder ur
Wir haben uns nach der Weise Jesu Gott, unserem himmlischen Vater, geweiht, in der vollen Anerkennung der kirchlichen Vorsteher und der Kirche, wie unser HErr und Meister seinen Stiefvater und seine Mutter anerkannte, sie liebte und ihnen bis zur Volljährigkeit gehorsam war. Lk. 2, 51 ... mehr
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